STIFTUNG GEISTLICHES LEBEN Kirche ist der Ort, wo Gotteserfahrung vertieft und immer lebendiger wird (Roger Schütz, Communauté de Taizé)
Kirche ist der Ort, wo Gotteserfahrung vertieft und immer lebendiger wird (Roger Schütz, Communauté de Taizé)

Peter Heß „Alles hat seine Zeit „

Superintendent i.R., Peter Heß, scheidet aus dem Stiftungsrat aus. Dankbar blicken wir auf seine Mitarbeit im Stiftungsrat zurück!

15 Jahre Mitarbeit im Stiftungsrat

Immer wieder hatte ich von den Tagungen und der Arbeit der „Stiftung Geistliches Leben“ gehört. Alles, was mir dabei berichtet wurde, brachte in mir zum Klingen, was schon mein ganzes Leben mein Anliegen und meine Berufung war.

Schon in meiner Jugendzeit hat Gott mich mit geistlichen Aufbrüchen in der DDR in Berührung gebracht. Der „Sächsische Volksmissionskreis“, der „Arbeitskreis für geistliche Gemeindeerneuerung“ und später, nach der Wiedervereinigung, die „GGE Deutschland innerhalb der EKD“ wurden für mich geistliche Heimat und es fügte sich, dass ich Jahrzehnte im Vorstand der GGE mitarbeiten durfte.

Während meines Dienstes als Superintendent in Sachsen bekam ich durch eine Kollegin, die von den Anfängen im Stiftungsrat mitgearbeitet hatte, nochmal intensivere Berührung mit der Stiftung. Mit Eintritt in den Ruhestand hatte ich dann neue Freiräume und Interesse an der Stiftungsarbeit. Die Berufung hat mich damals erfreut.

Das intensive Kennenlernen und die Begegnungen mit vielen Projekten mit evangelistischer und auch sozialer Leidenschaft haben mich seither jedes Jahr neu tief bewegt. Im Horizont mancher innerkirchlicher Müdigkeit, Hoffnungslosigkeit,  Leidenschaftslosigkeit  war das Wirken des Heiligen Geistes in so vielfältiger Weise im Land, in allen Denominationen und auch am Rande kirchlichen Lebens, ein Zeichen der Treue Gottes, der noch lange nicht fertig ist die Netze auszuwerfen.

Die Begegnung und die Arbeit mit den Stiftungsräten aus dem ökumenischen Raum brachten zudem eine tiefe und ermutigende geschwisterliche Weggemeinschaft.

Zeit und Kraftinvest wurden weit vom geistlichen Gewinn ausgeglichen.

Dankbar habe ich nun gespürt, dass alles seine Zeit hat.